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Tessiner Ebola-Medikament ist in Amerika zugelassen

Die amerikanische Behörde für Arzneimittelsicherheit (FDA) hat ein Ebola-Medikament zugelassen, das auf der Arbeit zweier Labors aus der Greater Zurich Area basiert. Sie waren grundlegend für den Erfolg der klinischen Tests.

Symbolbild.
Symbolbild: Pixabay

Die amerikanische FDA hat laut einer Medienmitteilung der Universität der italienischen Schweiz (USI) ein Medikament gegen Ebola zugelassen, das erst durch die Forschung zweier Tessiner Labors möglich wurde: des zur USI gehörenden Institute for Research in Biomedicine (IRB) und von Humabs BioMed. Beide sind in Bellinzona ansässig. Humabs ist eine Tochter der in San Francisco ansässigen Vir Biotechnology.

Das Medikament basiert auf dem monoklonalen Antikörper mAb114. Er wurde am IRB in Zusammenarbeit mit Humabs isoliert und charakterisiert. Dies ist die erste Behandlungsform zur Bekämpfung des tödlichen Ebola-Virus, das nur auf einem einzigen Antikörper basiert.

Die Resultate der Tessiner Labors und deren Veröffentlichungen in angesehenen Wissenschaftspublikationen wie „Science“ und „The Lancet“ hätten zum erfolgreichen Ergebnis der klinischen Feldstudie beigetragen, die 2018 während eines neuen Ausbruchs des Virus im Kongo durchgeführt wurde, heisst es in der Mitteilung. Darüber hinaus sei auch die „signifikante Unterstützung“ durch die U.S. Defence Advanced Research Projects Agency (DARPA) während vieler Jahre entscheidend gewesen.

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