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ETH schafft Zentrum für Künstliche Intelligenz

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) eröffnet ein neues Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Dieses soll auch ein Brutkasten für Jungfirmen werden. Geschäftsführer ist Alexander Ilic, der frühere Länderchef von Magic Leap Schweiz.

ETH AI Center.
Das ETH AI Center soll Grundlagen für neue KI-Anwendungen entwickeln. Bild: ETH Zurich/ETH AI Center

Die ETH schafft mit dem ETH AI Center ein neues Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (KI). Dieses soll laut einer Medienmitteilung von 29 Professorinnen und Professoren aus sieben Departementen vorangetrieben werden. Ausserdem werden sogenannte Fellows im neuen Zentrum arbeiten. Dabei handelt es sich um ausgewählte internationale Talente, die mit einem Stipendium gefördert werden.

Geschäftsführer des neuen Zentrums ist Alexander Ilic, der zuvor Magic Leap Schweiz geleitet hat. Das amerikanische Unternehmen ist für seine Mixed-Reality-Brille bekannt. Im Jahr 2017 hatte Magic Leap das von Ilic gegründete Start-up Dacuda gekauft, eine Ausgliederung aus der ETH.

Das ETH AI Center soll Grundlagen für neue KI-Anwendungen entwickeln und dabei auch mit der Wirtschaft zusammenarbeiten. Ausserdem soll es zu einem Brutkasten für Jungunternehmen im KI-Bereich werden. In einem Open Lab soll es weiter gemeinsame Forschungsprojekte mit internationalen Experten ermöglichen. Dafür wird das Zentrum dem europäischen KI-​Forschungsnetzwerk ELLIS beitreten.

Als eines seiner Aufgaben sieht es das Zentrum auch, „den interdisziplinären Dialog mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über eine innovative und vertrauensfördernde Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz“ zu intensivieren, so Detlef Günther, Vizepräsident Forschung an der ETH. 

ETH-Forscher haben bereits zahlreiche KI-Anwendungen entwickelt, die in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Eine ihrer neusten Entwicklungen ist eine KI-App, die Gelbsucht bei Neugeborenen 48 Stunden bevor die ersten Symptome auftreten vorhersagen kann. Dies ist von grosser Bedeutung, weil die immer kürzeren Spitalaufhalte dazu führen können, dass Symptome erst dann auftreten, wenn die Eltern schon zu Hause sind.

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