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Schweiz bleibt das attraktivste Land für Fachkräfte

Die Schweiz gilt laut dem Global Talent Competitiveness Index erneut als das attraktivste Land für Fachkräfte. Sie überzeugt mit ihrer hohen Lebensqualität, den Bildungsmöglichkeiten sowie den guten rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Fachkraefte in der kuerzlich eroeffneten ABB-Produktionsstaette für Energiespeicher in Baden.
Fachkraefte in der kuerzlich eroeffneten ABB-Produktionsstaette für Energiespeicher in Baden. Bild: ABB

Der Personaldienstleister Adecco hat im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos den Global Talent Competitiveness Index 2020 vorgelegt. Darin wird die Wettbewerbsfähigkeit von 132 Ländern für Fachkräfte untersucht. Die Schweiz belegt zum siebten Mal in Folge den ersten Platz in der Rangliste. Hinter ihr folgen die USA, Singapur und Schweden.

Hohe Lebensqualität

Ihren erneuten Spitzenplatz hat die Schweiz mehreren Faktoren zu verdanken. Zu diesen gehört etwa die hohe Lebensqualität: Fachkräfte schätzen in der Schweiz vor allem die hohe Kaufkraft, die guten Karrierechancen und die interessanten Stellen, schreibt Adecco in einer Mitteilung zum Index.

Spitzenplatz bei Bildung

Punkten kann die Schweiz aber auch mit ihrem guten Aus- und Berufsbildungssystem. Insbesondere die duale Berufsbildung ist laut Adecco eine grosse Stärke der Schweiz. Die Schweiz biete zudem unabhängig vom wirtschaftlichen Status die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren.

Fachkräfte sind weiter auch von den guten rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz überzeugt. Diese bieten laut Adecco insgesamt ein gutes Marktumfeld.

Zürich punktet bei Städten

Neben dem Länderranking hat Adecco auch eine Rangliste für Städte veröffentlicht. In dieser schneidet New York auf dem ersten Platz ab, gefolgt von London und Singapur. Aus der Schweiz schneidet Zürich am besten ab (Platz 17 nach Platz 5 im Vorjahr).

Adecco ist der Ansicht, dass sich die Kluft zwischen einkommensstarken Ländern und dem Rest der Welt weitet. Dafür macht der weltweit tätige Zürcher Personaldienstleister unter anderem den Mangel an Digitalkompetenzen verantwortlich. Er will nun gemeinsam mit der Bildungseinrichtung General Assembly die Vermittlung von digitalen Kompetenzen fördern. Sein Ziel ist es, bis 2030 unternehmensweit 5 Millionen Menschen weiterzubilden

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